photo by Franz Schaden

Srebra Gelleva

Die aus Bulgarien stammende Pianistin Srebra Gelleva schloss Studien mit Auszeichnung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und an der Juilliard School ab. Ihre Lehrer waren Roland Keller, Viktor Merzhanov und Herbert Stessin. Weitere wichtige künstlerische Impulse bekam sie durch den Unterricht und die Zusammenarbeit mit KS Margarita Lilova, Charles Neidich, Robert Mann, Felix Galimir und Kurt Pahlen. Während ihrer Studienzeit war sie Stipendiatin u.a. der Alban Berg Stiftung und der Schweizer Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr Stifung. Srebra Gelleva erhielt den Kammermusikpreis der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Festivals und ist Preisträgerin des Steinway Wettbewerbs in Berlin, des internationalen Kuhlau Wettbewerbs, und des nationalen Mozart Wettbewerbs in Sofia.

 

Als Solistin konzertierte sie mit den Philharmonien in Sofia, Plovdiv und Vidin (Bulgarien), dem KV Orchester Zürich, dem Tonkünstler Ensemble Wien und dem Orquesta Filarmonica de la UNAM (Mexico City).

 

Durch die bereits sehr frühe und intensive Zusammenarbeit mit ihrem Bruder, dem Geiger Vesselin Gellev, wurde ihre Leidenschaft für die Kammermusik geweckt. Srebra Gelleva ist Gründungsmitglied des Lissy Quartetts und konzertiert mit diesem Ensemble sowie mit dem Koll Trio regelmäßig im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins. Weitere Kammermusikpartner waren/sind u.a. Robert Bauerstatter, Gustav Rivinius, Thomas Riebl, Patrick Demenga, Marko Ylönen, Christine Hu, Richard und Ines Galler. Srebra Gelleva trat als Solistin und Kammermusikerin u.a. im Toppan Hall Tokyo, National Concert Hall Taipeh, Weil Carnegie Hall (New York) und Saal Bulgaria (Sofia) auf.

 

Seit 2001 hat Srebra Gelleva eine Stelle für Solo- und Klassenkorrepetition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne und ist darüber hinaus tätig bei verschiedenen Meisterkursen, Wettbewerben und Festivals wie Allegro Vivo, den Vienna Master Classes, Musica Juventutis, dem Deutschen Musikwettbewerb und den internationalen Sommerakademien Mozarteum Salzburg, Lenk, Cervo, Radolfzell und Bad Leonfelden.

 

Mit der japanischen Cellistin Reine Hirano nahm Srebra Gelleva die CD „Zum Roten Igel“ mit Werke von Brahms, Dvorak, Fuchs und J. Strauß auf, und vom Lissy Quartett liegen bereits 2 CD´s vor (darunter Volume 1 der Kammermusik von J. Mayseder, 2016 beim Wiener Label Gramola erschienen).

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